HitRadioMg.de

www.hitradiomg.de

hitradiomg's Webseite

Hamburg – Nach dem Tod von „Big-Brother“-Star Cora († 23) fährt die Polizei jetzt schwere Geschütze gegen ihren Busen-Arzt auf!

Die Mordkommission, sonst zuständig für die blutigsten Massaker, ermittelt! Die Fahnder sollen klären: Wurde Cora bei ihrer sechsten Brust-OP wirklich zu Tode gepfuscht?

Bei der Operation vor elf Tagen war Coras Herz stehen geblieben, sie fiel ins Koma. Eine Woche nach dem OP-Drama galt sie als hirntot, am Donnerstag um 14.30 Uhr schlief sie für immer ein.

Eine Obduktion soll klären, woran die Porno-Darstellerin starb. Die Leiche wurde mit Polizeibegleitung ins Institut für Gerichtsmedizin gebracht. Der Verdacht gegen Chirurg Dr. Martin K. (49) und Anästhesistin Marion F. (54): fahrlässige Tötung. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Nach BILD-Informationen stellten die Ermittler vier Anästhesie-Protokolle sicher: Auf einem war Coras Gehirn angeblich sechs Minuten ohne Sauerstoff, auf einem anderen 22 Minuten!

Außerdem sollen bei ersten Blutuntersuchungen keine Medikamente oder Drogen nachgewiesen worden sein.

Als die 23-Jährige im Koma lag, sprach Dr. Martin K. von möglichem Drogen- oder Wachstumshormon-Missbrauch.

Die Klinik-Geschäftsleitung veröffentlichte eine Stellungnahme: „Laut aktuellem Stand kann ein Defekt des Narkosegerätes ausgeschlossen werden.“ Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers: „Wir kommentieren die Pressemitteilung der Klinik nicht.“

Familien und Freunde der Toten stehen unter Schock, Tausende Fans trauern im Internet um Cora. Ehemann Tim W. (25) zu BILD: „Ich bin völlig fertig, weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

Er muss jetzt die Beerdigung seiner jungen Frau vorbereiten: „Sie soll einen gebührenden Abschied bekommen.“

 

Duisburg – Die Loveparade-Katastrophe. 21 Tote, über 500 Verletzte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 15 Mitarbeiter der Stadt, des Veranstalters und einen Polizisten – nicht gegen OB Adolf Sauerland (55, CDU) und Veranstalter Rainer Schaller (42). Im BILD-Interview stellt sich der Loveparade-Chef.

BILD: Fühlen Sie sich wirklich schuldlos?

Rainer Schaller: „Die juristische Schuld muss das Gericht klären. Ich fühle eine moralische Verantwortung. Die sehe ich darin, den Betroffenen zu helfen, mit ihnen zu reden. Zusammen mit meiner Versicherung habe ich Geld für eine Soforthilfe (1 Millionen Euro, Anmerkung der Redaktion) zur Verfügung gestellt. Da sind noch Mittel frei. Außerdem möchte ich außergerichtliche Einigungen erreichen, damit schnell geholfen wird. Ich bin auch bereit, mit meinem Privatvermögen zu helfen.“

BILD: Verstehen Sie, dass viele es als ungerecht empfinden, dass Sie nicht im Visier des Staatsanwalt sind?

Schaller: „Nach dem Ereignis kann ich jede Reaktion verstehen. Derjenige, der sein Gesicht für die Veranstaltung hingehalten hat, wird nicht beschuldigt. Das kann nach der Berichterstattung als ungerecht empfunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass geklärt wird, was passiert ist. Selbstverständlich bin ich erleichtert, dass nicht gegen mich ermittelt wird. Dennoch möchte ich meiner moralischen Verantwortung nachkommen.“

BILD: Sie haben sich mit Opfern der Loveparade getroffen...

Schaller: „Das tue ich auch jetzt noch, und es bedeutet mir sehr viel. Es gibt Treffen, die durch Notfallseelsorger organisiert werden. Ich habe keine Möglichkeit, von mir aus Betroffene zu kontaktieren wegen des Datenschutzes.“

BILD: Wie fühlt es sich an, Opfer zu treffen?

Schaller: „Es war der schwerste Gang meines Lebens. Hier die richtigen Worte zu finden, ist unmöglich. Ich habe mich sofort entschuldigt. Aber viele Angehörige reden nicht von Schuld, wollen vor allem wissen, was passiert ist.“

BILD: Wie hat die Loveparade Ihr Leben verändert?

Schaller: „Es gibt für mich ein Leben vor und eins nach der Loveparade. Ich habe versucht, es zu verdrängen, aber davon bekommt man Alpträume. Am Anfang bin ich nur mit Mütze aus dem Haus gegangen, weil ich überall erkannt werde. Ich habe viele Gespräche mit einem Seelsorger geführt. Aber das, was mir passiert ist, ist nichts im Vergleich zu dem, was die Opfer durchmachen müssen.“

BILD: Was macht Ihren Alltag so schwer?

Schaller: „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal gelacht habe. Das traue ich mich gar nicht mehr.“

PS: Das Ermittlungsverfahren nach dem Ketchup-Angriff auf OB Sauerland hat die Staatsanwaltschaft Duisburg Freitag eingestellt.

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!